Wien. Nach der Fusion mit der seit Jahrzehnten in Osteuropa tätigen Steuerberatungsgesellschaft IB Interbilanz ist Hübner & Hübner nun auch in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Serbien vertreten. Der nächste Schritt soll nach Rumänien folgen. Die Vorbereitungen dafür, bestätigten Interbilanz-Gründer Fritz Himmer und Hübner-CEO Wilfried Serles.
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Für Klaus Hübner, Präsident der Wirtschaftstreuhänder, ist Zentral- und Osteuropa ein “Mekka” für österreichische Berater: “Viele österreichische Investoren, die in die CEE-Länder expandieren, wollen von Kanzleien betreut werden, die das Steuerrecht im In- und Ausland abdecken.”
Immer interessanter werde auch die Beratung von Unternehmen aus den Nachbarländern, die beginnen, sich für einen Standort in Österreich zu interessieren. “Der Zug in Richtung Osten fährt schon sehr schnell. Der Zug in die andere Richtung ist noch langsam unterwegs”, sagt Himmer. Während es fast jede Woche zu einer Verlagerung von Österreich in ein CEE-Land kommt, hat Himmer in den vergangenen zwei Jahren erst drei Niederlassungen für tschechische und slowakische Unternehmen in Österreich gegründet.
Nach dem Zusammenschluss mit Interbilanz wird die auf Klein- und Mittelbetriebe spezialisierte Kanzlei auf Rang 5 bis 6 der größten österreichischen Steuerberatungsgesellschaften aufrücken. Interbilanz wird eine 100-prozentige Tochter von Hübner & Hübner. Der Gründer und Mehrheitseigentümer von Interbilanz, Fritz Himmer, hat seine Anteile an Hübner & Hübner verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Insgesamt kommt die Steuerberatungsgruppe nun auf 500 Mitarbeiter, 280 davon in Österreich, und einen Umsatz von 30 Millionen €.
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